euPrevent
euPrevent ist ein grenzüberschreitendes Gesundheitsförderungs¬programm getragen von Gesundheits¬einrichtungen innerhalb der Euregio Maas-Rhein (EMR). Die EMR erstreckt sich über drei Länder und Sprachzonen sowie fünf Teilregionen: Region Aachen (D), Provinz Limburg (NL), Deutschsprachige Gemeinschaft (B), Provinz Lüttich (B) und Provinz Limburg (B).
Mit euPrevent soll die Lebensqualität der Bürger in der EMR verbessert werden. Dies soll durch Gesundheitsprävention im weitesten Sinne des Wortes umgesetzt und durch grenz¬überschreitende Zusammenarbeit zwischen vielen Gesundheitsorganisationen der EMR realisiert werden.
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1. Programm Sucht
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich ‚Sucht‘ ist darauf ausgerichtet, das Risikoverhalten von Kindern und jungen Erwachsenen zu verringern. Die Präventions¬aktivitäten sind auf den Konsum von Drogen, Alkohol und Zigaretten sowie Verhaltensweisen wie Mobbing und Schule schwänzen gerichtet.
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4. Programm Seelische Gesundheit
Die demografischen Entwicklungen in der EMR sorgen für eine Zunahme des Anteils an älteren Bewohnern und damit für einen Zuwachs altersbezogener Gesundheitsprobleme. Als Folge der sechsten euregionalen Gesundheitskonferenz über Depressionen unter Senioren wurde Mitte 2010 eine EMR-Gruppe gebildet, die das vierte Programmthema „Seelische Gesundheit“ bearbeitet.
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2. Programm Übergewicht
Übergewicht ist ein ernsthaftes und stark zunehmendes Gesundheitsproblem, das die Lebensqualität stark beeinflusst und große finanzielle Auswirkungen hat. Innerhalb des Programms „Übergewicht“ wollen Gesundheitseinrichtungen in der EMR gemeinsam intervenieren, indem sie sich mit Aktivitäten an Kinder und jungen Erwachsenen wenden.
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5. Programm Umweltmedizin
Die Umwelt kann die Gesundheit des Bürgers und damit die Qualität des Lebens maßgeblich beeinflussen. Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung machen vor Grenzen keinen Halt, weshalb Zusammenarbeit in den EMR-Regionen erforderlich ist. Die Hauptthemen innerhalb des Programms „Umweltmedizin“ sind daher Monitoring, Analyse und Prävention.
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3. Programm MRSA (Infektionskrankheit)
Das Programm MRSA möchte die Patientensicherheit fördern, indem Infektionskrankheiten bekämpft werden. Die Zusammenarbeit besteht zum einen aus Wissensvermittlung, zum anderen aus der Abstimmung bzw. Harmonisierung der Verwendung von Antibiotika, um (multi)resistente Krankheitserreger wie MRSA-Bakterien einzudämmen.
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Es wurde eine Unterstützungsstruktur (Stiftung euPrevent-EMR) gegründet, die dafür sorgt, dass die Programme von euPrevent-EMR erfüllt werden. Die Stiftung bietet ihre Unterstützung innerhalb der einzelnen Programme an, übernimmt aber auch Tätigkeiten und Aktivitäten, die über die Programme hinausgehen. Sie berücksichtigt dabei die von der Euregio Maas-Rhein vorgegebenen Leitlinien und Zielsetzungen.